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Das Wichtigste zu Kredittypen auf einen Blick

Wer nach einem Kredit sucht, wird zunächst auf die unterschiedlichen Typen treffen. Eine unkomplizierte Leihgabe ist immer dann wichtig, wenn der Antragsteller die finanzielle Unterstützung möglichst schnell benötigt. Dabei sollte ein Vergleich der Kredittypen und Angebote niemals zu kurz kommen.

Ratenkredit oder Konsumentenkredit

Grundsätzlich zielt ein Kredit auf monatliche Raten ab, um eine höhere Investition auszugleichen. An die entsprechende Laufzeit eines Darlehens sind die Zinsen gebunden, die p.a. im Jahr anfallen.  Extras und Gebühren lassen die Kosten der Kredite ansteigen. Dabei haben Konsumenten die Gelegenheit, unterschiedliche Anbieter zu vergleichen. Neben den Sicherheiten und der Seriosität spielen vor allen Dingen die Bearbeitungsdauer, die Laufzeiten und die Zinshöhe eine ausschlaggebende Rolle für das beste Angebot.

Im Hinblick auf die Verwendung entfallen die deutlichsten Unterschiede. Hier ergeben sich die folgenden Kredittypen:

Die Verwendung geht mit bestimmten Eigenschaften einher. So muss ein Student einen Studienkredit erst nach der Studienzeit zurückzahlen und erhält noch dazu das Geld zu günstigen Konditionen. Ein Hausdarlehen läuft über viele Jahre und ist auf Stabilität und Sicherheit ausgerichtet. Konsumentenkredite und Kleinkredite zeichnen sich durch ihre kurze Laufzeit und eine unkomplizierte, zügige Bearbeitung und Auszahlung aus.

 

Unternehmerkredit für Selbstständige und Freiberufler

Ein Kreditgeber fragt von einem Arbeitnehmer die letzten drei Gehaltsnachweise ab, um die Liquidität zu testen. Bei Freiberuflern und Selbstständigen stehen diese Angaben nicht zur Verfügung. Hier legen eine wirtschaftliche Einnahmen-Überschussrechnung ebenso wie die letzten zwei bis drei Einkommensteuernachweise eine Basis für eine Bestätigung der Kredite. So gibt es mittlerweile Spezialisten für Unternehmerkredite, die in diesem Bereich günstige Konditionen und Sicherheiten anbieten.

 

SCHUFA, Bonität und der Einfluss negativer Einträge

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Auszahlung bilden die Zahlungsvoraussetzungen des Antragstellers. Neben den Nachweisen des Einkommens und regelmäßiger Gehaltszahlungen überprüfen Kreditinstitute die SCHUFA ihrer potentiellen Kunden. Darunter ist das deutschlandweit größte Finanzregister zu verstehen, das alle finanziellen Informationen der Bundesbürger speichert. Dazu gehören laufende Kredite, Zahlungsverpflichtungen, Handyverträge, Haus-Darlehen, aber auch offene Rechnungen. Diese gehen mit einem negativen Eintrag einher und schränken die Bonität des Antragstellers entscheidend ein.

 

Banken- oder Online-Kredit?

Ein weiteres Entscheidungskriterium entfällt auf den Kreditgeber. So gehen viele Verbraucher zunächst zur eigenen Bank, um die Kreditwürdigkeit und die Verfügbarkeit von Geldern zu prüfen. Eine Alternative bieten neutrale Portale, einen Online-Kredit abzurufen und mit anderen Angeboten zu vergleichen. Hier ist es empfehlenswert, wenn die Abfrage schufafrei bleibt.

Schlussendlich hat der Kredit einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Zinsen, die Bearbeitungsdauer und die anfallenden Kosten. Verbraucher sind bestens damit beraten, ihre finanziellen Verhältnisse vorab gründlich zu überprüfen, um auch in Zukunft auf finanziell sicheren Beinen zu stehen.

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